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Führungen: Altstadt und Festung Küstrin

Ihr Gästeführer hält einen Vortrag zur Küstriner Loge

Eine kulturhistorische Führung durch die Altstadt & Festung Küstrin

Theodor Fontane besuchte im Juni 1862 die Warthemündung. In seinen Erzählungen »Wanderungen durch die Mark Brandenburg« beschrieb Fontane das Oderland. Jenseits der Oder besuchte er die Altstadt und Festung Küstrin, und beschrieb die Katte-Tragödie anno 1730. »Auf Bastion Brandenburg oder in seiner unmittelbaren Nähe vollendete sich die Katte-Tragödie«, schrieb Theodor Fontane in sein Notizbuch. Was war geschehen?

Fluchtversuch des Kronprinzen Friedrich aus dem Steinsfurter Nachtquartier der Reisegesellschaft, dem sog. » Lerchennest «.
Das Kriegsgericht von Köpenick. Friedrich Wilhelms I. Offiziere weigern sich, auch den Kronprinzen zu verurteilen.
Hans Hermann Katte soll unter dem Fenster des Kronprinzen in Küstrin hingerichtet werden

Die Katte-Tragödie anno 1730

Der preußische König und sein ältester Sohn hatten sich so entzweit, dass der Kronprinz ins Ausland fliehen wollte. Sein Plan misslang. Vor einem Kriegsgericht in Schloss Köpenick ging es nun für Friedrich und seinen >>Komplotteur<< von Katte um Krone und Kragen: Die Katte-Tragödie nahm ihren Lauf.
Das Küstriner Schloss wurde für Friedrich zum Gefängnis. Auf geheissen seines Vaters sollte Friedrich von seinem Fenster aus, der Hinrichtung seines Freundes & Komplotteurs Hans Hermann von Katte zuschauen. Am 6. November anno 1730 fiel in der Altstadt und Festung Küstrin das Haupt Kattes, Offizier des Kürassierregimentes »Gens d’armes«.
Das Küstriner Schloss

Der Ort des Geschehens: Die preußische Festungs- und Garnisionsstadt Küstrin

Die Altstadt in der Festung Küstrin war immer ein wichtiges Zentrum des kulturellen und politischen Lebens und sogar Hauptstadt eines selbstständigen Fürstentums - der Neumark. Die fast 800-jährige turbulente Geschichte und das Kulturerbe der Stadt, finden ihre Widerspiegelung in den Ruinen der Altstadt: Das Küstriner Pompeji.
Ihr Gästeführer in der Apothekergasse, ehem. Küstriner Altstadt

Spurensuche: Führung durch die Altstadt und Festung Küstrin

Die Küstriner Altstadt mit der Festung wurde während des letzten Krieges vollständig zerstört und seither nicht wieder aufgebaut. Die Natur hat sich ihr Vorrecht wieder genommen. So wird sie heute als das "Küstriner Pompeji" bezeichnet. Dennoch bleibt sie die größte Sehenswürdigkeit der Region. 1994 wurde mit den Aufräumungsarbeiten und der teilweisen Rekonstruktion dieses Stadtteils begonnen. Die Bastion Philipp, der Kattewall mit Bastion Brandenburg, das Berliner und Kietzer Tor mit Festungsgraben sind inzwischen renoviert worden.
Begeben Sie sich mit mir auf die Spuren Theodor Fontanes, in die ehemalige Küstriner Altstadt. Die ca. 1 1/2 stündige Führung »Spaziergang durch das Küstriner Pompeji« soll den Besuchern die Geschichte näherbringen und in Gedanken die Stadt wieder zum Leben erwecken. Aktuelle Termine für öffentliche Führungen finden Sie in meinem Veranstaltungskalender.

 

Organisierte Reisegruppen können ihren Wunschtermin gleich hier reservieren:
 

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Klaus Ahrendt

 

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